KLANGBILDER VON F. X. FRENZEL

06.06.2017

Eine gute Woche ist seit der Welt-Uraufführung von Franz Xaver Frenzels "De rerum natura" am Sonntag, 28. Mai 2017, um 19 Uhr in der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis vergangen. Wir nutzen die Gelegenheit um erste Reaktionen einzufangen und den Meinungen des Publikums eine Stimme zu geben.

“Eine ganz eigene Gesamtkonzeption”

Das 50 Minuten lange Opus nach einem Lehrgedicht des Philosophen Lukrez aus dem ersten Jahrhundert nach Christus begeisterte nach einer Einführung des Dirigenten Johannes Wildner das gespannte Publikum aus nah und fern.

Auch viele Bewunderer Frenzels hatten den Weg nach Ried angetreten um sich die Welt-Uraufführung des neuesten Werkes des Komponisten nicht entgehen zu lassen. Bereits kurz nach dem imposanten Abend erreichten Franz Xaver Frenzel zahlreiche Glückwünsche und Komplimente zur gelungenen Aufführung.

Auch Prof. Franz Danksagmüller zeigte sich begeistert: “Ich glaube, dass Deine Musik nicht einfach als Lautmalerei, wie man zunächst erwarten könnte, sondern als eine eigene Gesamtkonzeption, als eine Art Überbau zur Philosophie des Lukrez verstanden werden kann. Es ist Dir jedenfalls wirklich gelungen, eine Spannung zu erzeugen, die das Erlebnis des Abend nachhaltig zu prägen vermag.”

Überzeugende Wiedergabe des sechsteiligen Frenzel-Werks

Professor Rudolf Lessky bezeichnet in seiner im Neuen Volksblatt veröffentlichten Rezension die Uraufführung von “De rerum natura” als “eindrucksvolles musikalisches Erlebnis”. Frenzel habe “Elemente im Stil verschiedener Kunstperioden von der Renaissance bis zur späten Romantik für die klangliche Darstellung der Inhalte verwendet”.

“Sie haben das Werk penibel studiert und mit viel Engagement in Ried uraufgeführt”, schreibt Dr. Michael Wruss und meint damit die Festival Sinfonietta Linz und den Dirigenten Johannes Wildner. “Als Bebilderung philosophischer Gedanken ist das Werk bestens geeignet und verdient den stürmischen Applaus”, fährt Wruss fort und stellt abschließend fest, dass Frenzel auch dem Kitsch nicht gänzlich abgeneigt zu sein scheint, denn: “Der Walzer des vierten Satzes würde perfekt zu einem Lagunen-Krimi passen.”


Quellen:
http://www.fxfrenzel.at/2017/06/05/reaktionen-auf-die-urauffuehrung/
Neues Volksblatt, Prof. Rudolf Lessky (30.05.2017)
OÖ-Nachrichten, Dr. Michael Wruss (30.05.2017)

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