Die Musikwelten im August und September

01.08.2017

Einige besondere Konzertereignisse prägen die Musikwelten im August und September. Neben der "Reise ins Exil" stehen auch jene in den Orient sowie der Traum vom Frieden auf dem Programm.

Komponisten im Exil - Zwischen Verfolgung und Rassenhass

"Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände" - so lautet der treffende Titel des Konzertes, welches im Rahmen der Musikwelten am 5. und 19. August sowie am 2. September 2017 stattfindet. Ein "intimer musikalischer Abend" soll es werden - zu hören gibt es Auszüge aus berühmten Operetten und eingängige Chansons von Komponisten, die in besonderem Maße Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurden. So zum Beispiel Paul Abraham, Erich Wolfgang Korngold, Ralph Benatzky und Fritz Spielmann. Ein historisch bedeutsamer Abend also, der im Rahmen der "Reise ins Exil" erinnert und aufrüttelt.

Märsche gegen das Marschieren und Friedensträume

Der Traum vom Frieden - träumen wir ihn nicht alle? Profimusiker machen gemeinsam mit dem neu gegründeten MUSIKWELTEN Festspiel-Chor diesen Traum ein Stück weit wahr und interpretieren berühmte Freiheits- und Friedenschöre aus den berühmtesten Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini. Die Bandbreite reicht hier von Aida über Nabucco bis hin zum Troubadour und La Traviata. Den musikalischen Höhepunkt bildet der Finalsatz "Ode an die Freude" aus Beethovens 9. Symphonie.
Zuerst ertönen jedoch die Klänge renommierter Blasorchester: Sie verzaubern mit den "Märschen gegen das Marschieren" - ein Statement gegen das militärische Marschieren und für den Frieden.

Orientalische Klänge erfüllen das Waldviertel

Anfang September begeben sich die Konzertbesucher schließlich auf eine "Reise in den Orient". Am 8. September in Bad Großpertholz, am 9. September in Berlin und tags darauf in Telč liegt der "Zauber des Geheimnisvollen" über dem Geschehen. Das Beirut Philharmonic Orchestra gibt dabei Werke von Händel, Schubert, Saint-Saëns, Strauss, Rossini, Korsakow und vielen weiteren namhaften und bedeutenden Komponisten zum Besten. Unter der Leitung der Dirigenten Manfred Müssauer und Harout Fazlian brillieren außerdem die Sopranistin Jennifer Davison und der Bassbariton Marco di Sapia.

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